Wohngruppe ist im Ort angekommen

Seit zwei Jahren leben die Mädchen in einem Haus an der Händelstraße

Emstek

Über ein gemütliches Zuhause auf Zeit und eine nette Nachbarschaft freuen sich die neun Mädchen der Wohngruppe des Cloppenburger St. Vincenzhauses, die vor zwei Jahren in das Einfamilienhaus in der Händelstraße in Emstek eingezogen sind. Am Vormittag besuchen die Mädchen die Förderschule des St. Vincenzhauses. „Wir sind jetzt richtig angekommen und die Mädchen fühlen sich in Emstek sehr wohl“, betonte Gruppenleiterin Adelheid Grönke. Ein Großteil der Mädchen im Alter von zwölf bis 18 Jahren ist nun in verschiedenen Vereinen der Gemeinde aktiv und besucht Hip-Hop-Kurse, geht regelmäßig zum Judo oder erlernt im Blasorchester Cäcilia ein Musikinstrument.

Sigrid Möller war hier für ein Jahr als Projektleiterin tätig und hat in dieser Zeit die Vernetzung mit den örtlichen Vereinen vorangebracht. Mit viel Engagement hat sie den Kontakt zu den verschiedenen Gruppen geknüpft und bei regelmäßigen Treffen und spontanen Besuchen die Mädchen für die unterschiedlichen Freizeitangebote begeistert.

„Ich bin bei den Vereinen immer auf offene Ohren gestoßen. Sie haben das Projekt unterstützt und so sind viele Mädchen nun Mitglied im Sportverein, beim DLRG, haben einen Büchereiausweis oder sind Teil des Jugendblasorchesters“, freute sich Sigrid Möller, die selbst seit vielen Jahren im Blasorchester aktiv ist. Dazu gehört auch die Teilnahme an den verschiedenen Freizeitveranstaltungen. Es sei wichtig, dass sich die Mädchen integrieren und am sozialen Leben vor Ort teilhaben und dafür sei das Projekt großartig, betonten Josef Wolking, Geschäftsführer des St. Vincenzhauses, und Wohnheimleiterin Rita Berndmeyer und bedankten sich für die Unterstützung durch die Gemeinde Emstek und für die positive Aufnahme durch die Nachbarschaft. „Seit wir in den Vereinen sind, haben wir viele Freunde und Bekannte in Emstek. Das war wirklich eine tolle Idee“, war die einhellige Meinung der jugendlichen Bewohnerinnen, die sich mit einem bunten Blumenstrauß bei Sigrid Möller für ihr tatkräftiges Engagement bedankten.

Das Logo vom St. Vincenzhaus
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