Ambulante Wohnbetreuung

Erweitertes Angebot: Wohnbetreuung für junge Erwachsene

Beim St. Vincenzhaus in Cloppenburg gibt es nun auch eine „Ambulante Wohnbetreuung für junge Erwachsene“. Unterstützt wird die Einrichtung dabei von der Aktion Mensch. „Ziel ist es, eine Lücke in der Versorgung der Bewohner zu schließen“, erklärte Geschäfs- führer Josef Wolking bei einem Pressegespräch. Der Betreuungsaufrag ende, wenn ein gewisses Alter erreicht oder die Schulpficht erfüllt werde. Der einhergehende Beziehungsabbruch zum Haus werfe aber einige Bewohner in ihrer Entwicklung zurück. Deshalb sei es wichtig, auch bei den ersten Schritten in die Selbstständigkeit für die jungen Erwachsenen da zu ein. Sie leben außerhalb des Geländes in ihrer eigenen Wohnung und führen ein weitgehend eigenständiges Leben. Im Mittelpunkt stehe eine praktische Begleitung, erklärt Pädagogin Sandra Többenotke. Man unterstütze im Haushalt, stelle gemeinsam einen Finanzplan auf, stehe bei Behördengängen zur Seite oder begleite die persönliche Lebensplanung. Vorrangig sei das Angebot an Bewohner des Vinzenhauses, Teilnehmer der Projektwohngruppe und Absolventen der Förderschule gerichtet. Für externe Schulabsolventen biete das Haus ein Wohnpraktikum, das ihnen möglicherweise einen Platz in der ambulanten Wohnbetreuung sichern könne. Neben der enger gefassten Zielgruppe, spiele auch die Personalkontinuität eine Rolle: „In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass der Wechsel zu anderen Einrichtungen häufg nicht funktioniert“, erklärt Wohnheimleiterin Rita Berndmeyer.

Das Logo vom St. Vincenzhaus
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